Futterstelle einrichten

    EINRICHTUNG VON FUTTERSTELLEN:

    In der Anfütterungsphase reicht es z.B. unter Frolic (gut geeignet, weil für Katzen zu groß) ein wenig Leberwurst zu kneten, damit das Erschnüffeln der Futterstelle erleichtert wird. Viel wichtiger ist es mit Duftspuren zu arbeiten und den Hund mit Hilfe von Duft zu der Futterstelle zu führen. Dazu können Sie entweder Leberwurstwasserspuren, Fleischbrühe- oder Pansenwasserspuren ziehen/tröpfeln.

    Nehmen Sie dazu 2x 1,5 L PET-Flaschen und füllen Sie sie zur Hälfte mit warmem Wasser. Nehmen Sie dann eine Leberwurst und geben sie sie je 1/2 in das warme Wasser, schließen Sie den Deckel und schütteln Sie diese „Brühe“ so lange, bis sich die Leberwurst darin komplett aufgelöst hat. Füllen Sie dann die Flasche vollends mit warmem Wasser auf und schüttlen Sie alles nochmals. (Alternativ können Sie auch grünen Pansen 2 Tage in Wasser einweichen und dieses Wasser benutzen oder eine simple Hühnerbrühe kochen und diese benutzen)!

    Da manche Hunde – vor allem ehemalige Straßenhunde – das Fressen aus Näpfen nicht gewöhnt sind, empfiehlt es sich die FS direkt auf dem Boden zu machen. Wenn Ihr Hund keine Schwierigkeiten mit einem Napf hat, können Sie natürlich auch im Napf füttern.

    Wenn das Futter an den Sichtungspunkten liegt oder steht, dann nehmen Sie bitte die Brühe (welche auch immer) zur Hand und machen Sie sternförmig in jede Richtung mindestens 50 m Spuren mit dieser Brühe und schließen Sie diesen Stern außenherum nochmals mit einem großen Kreis! Dann machen Sie vom Weg aus eine Spur hin zur FS!

    Viele Hunde laufen nicht mitten durch das Unterholz, sondern auf den Wegen oder Fuchspfaden. Machen Sie wegen der Gassihunde bitte die FS nicht genau am Weg, sondern nach Möglichkeit etwas abseits! Kennzeichnen Sie die FS an einen Baum mit einem Plakat, auf dem z.B. steht: „Dies ist eine harmlose Futterstelle für einen entlaufenen Hund“ mit Ihrer Tel. Nr., sodass – falls sich ein Gassigänger über das Futter hermacht, der Besitzer beruhigt wird und Sie ggf. kontaktieren kann!

    Bitte kontrollieren Sie die  Futterstellen 1x täglich (am besten immer zur gleichen Uhrzeit). In stark von anderen Hunden frequentierten Gebieten empfiehlt es sich die Futterstellen erst nach Einbruch der Dämmerung zu befüllen, weil diese ansonsten von anderen Hunden leergefressen werden. Auch sollten Sie nicht viel häufiger die FS kontrollieren, weil ansonsten zuviel Unruhe entsteht.

    In der „heißen Phase“, d.h. sobald die Futterstelle in eine Lebendfalle hineinverlegt wurde, arbeiten wir mit einer dicken Leberwurstspur vom Eingang der Falle bis über die Wippe hinweg und bestücken die Falle dann mit unwiderstehlichen Leckereien wie: warmem Dönerfleisch, warmem Brathühnchen (ohne Knochen), Cheeseburgern, je nach Gusto auch mit Barffleisch (z.B. frischem, grünen Pansen). Eben mit allem, was dieser individuelle Hund sehr gerne frisst.

    Die Klassiker: Brathühnchen (natürlich OHNE DIE KNOCHEN!), Dönerfleisch und Leberwurst funktionieren allerdings nahezu bei allen Hunden.

    Wir drücken ganz fest die Daumen und wünschen Ihnen und Ihrem Vierbeiner alles Glück dieser Welt !! Geben Sie die Hoffnung nicht auf! So lange kein toter Hund gefunden wird, besteht absolut berechtigte Hoffnung, dass Sie Ihren Hund wiederfinden!!!

    Und falls Sie noch Fragen haben, melden Sie sich jederzeit gerne auch bei uns (0170-5017383, Email: hundentlaufen@web.de) und wir versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten zu helfen.

    Bzw. kontaktieren Frank Weißkirchen mit rundum Betreuung, d.h. Beratung (Futterstellen usw.), Sicherung mit Lebendfallen, Distanznarkose und Suchhundeinsatz (0163-6945579).

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