10.08.2026
Matti entlief am 07.08.2026 in einem Schreckmoment am Hüttensee in Wendlingen mit Geschirr und Leine.
Einige Zeit später konnten ihn dann Passanten kurzzeitig mithilfe der Leine sichern.
Als Cornelia dann kam und ihn gerade wieder an der Leine entgegennahm, kam ein fremder Mann hinzu und in diesem Moment bekam Matti wieder Panik, wand sich aus dem Geschirr und war final auf-und davon.
Sofort meldete sich die Besitzerin bei Suchhunde Baden-Württemberg, die wiederum an uns verwiesen.
So kam es, dass wir – trotz personeller Engpässe aufgrund von Urlaub – dennoch so gut es ging halfen.
Jule (Sammys Besitzerin, eine liebe Helferin und Freundin von uns) machte sich mit unseren Kameras sofort auf den Weg nach Wendlingen, um Cornelia (Besitzerin) und Eberhard (Besitzer) tatkräftig beim Einrichten von Futterstellen rund um besagten See und zu Hause zu unterstützen.
Vor Ort angekommen, erschrak Jule zunächst einmal, da der Hüttensee direkt an die B313 angrenzte und Matti, um nach Hause zu gelangen, über oder unter der B313 durch müsste.
Dennoch richtete sie zur Sicherheit zu Hause eine Futterstelle mit Cam ein und da Matti vor allem zu Cornelia eine enge Bindung hatte, verbrachte sie die Nacht im Auto am Entlaufort (Hüttensee).
Da der Entlaufort und der Wohnort nur wenige Kilometer auseinanderlagen, entschieden wir uns für dieses Vorgehen.
Zuhause blieb die Haustüre geöffnet und wir hofften sehr, dass Matti sich entweder im Schatten der Nacht Cornelia annähern oder doch nach Hause laufen würde.
Am nächsten Morgen war leider aber die Ernüchterung groß, als weder das eine noch das andere eintraf und von Matti zunächst jede Spur fehlte.
Erschwerend kam in der Nacht noch hinzu, dass eine Gruppe junger Leute an der Grillstelle am Entlaufpunkt eine Grillparty veranstalteten und bis in die frühen Morgenstunden einfach keine echte Ruhe einkehren konnte.
Hängenden Kopfes meldeten sich Cornelia und Eberhard bei uns.
Glücklicherweise gab es am Morgen des 08.08.2026 dann aber eine Sichtung in der Nähe des Entlaufortes und wir organisierten noch mehr Kameras für Jule, die sie abholte und zu dem letzten Sichtungspunkt brachte.
Dort angekommen, besprachen wir über FaceTime die Standorte für weitere Futterstellen und Jule richtete diese dann – gemeinsam mit den Besitzern – vor Ort ein.
Der Tag verging und bis auf eine Joggerin erschien nichts an den Futterstellen und auf den Kameras.
Cornelia und Eberhard verbrachten eine weitere Nacht am Entlaufort mit geöffnetem Kofferraumdeckel sowie geöffnetem Fahrradanhänger.
Beides liebte Matti nämlich ihren Aussagen zufolge sehr.
Morgens um 3:36 Uhr und um 4:00 Uhr erschien Matti dann an einer unserer Futterstelle.
Daraufhin machte sich Cornelia vorsichtig auf nach Hause, um da zu sein, sollte er nun tatsächlich nach Hause laufen und Eberhard blieb am Entlaufort.
Für später wäre dann das Stellen unserer Lebendfalle auf dem Programm gestanden, aber es sollte alles ganz anders kommen…
In dem Moment, als Cornelia gerade in die Garage fuhr, traute sie ihren Augen kaum:
Da stand live und in Farbe tatsächlich Matti vor der Haustüre und es gelang ihr vorsichtig, mit ihm um das Haus zu laufen. Er folgte ihr ins Haus und war gesichert.
Wir freuten uns wie verrückt!
Matti war noch nie zuvor diesen Weg gegangen und hatte ihn dennoch planmäßig selbständig gefunden.
Wir machten 3 Kreuze wegen der B313 und freuten uns wahnsinnig für Cornelia und Eberhard, die wirklich alles dafür taten, dass Matti gesichert werden konnte.
Wir bedanken uns von Herzen für ihr Vertrauen und wünschen ihnen und Matti von ganzem Herzen nur das Allerbeste!
Dankeschön liebe Jule für deinen wie immer sofortigen Einsatz an unserer Seite!
Ende gut – alles gut!
Euer Hund entlaufen Baden-Württemberg Team


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